CORDULA DOBES

- Skulpturen-

"Jedes Kunstwerk ist eigentlich eine Skizze, die erst durch unsere Fantasie vollendet wird."
Sigmund Graff

 

Geb. 1959 in Gelsenkirchen

1979 – 1980 Praktikum an der Psychosomatischen Klinik Dr.                             Dogs, Rinteln

1980 – 1985 Ausbildung zur Heilpraktikerin

1989 – 1991 Ausbildung bei dem Bildhauer Karel Fron

1992             „Bildhauerwerkstatt“ im Rahmen der Ateliers in                            der Werkhalle, München

1992 - 1993 Einführung in die Techniken der Malerei bei Dipl.                            Kunstmalerin Manja Faerber

1992 - 1993 Atelier Projekt des Vereins zur Förderung von                                bildnerisch-künstlerischen Ausdrucksformen                                München e.V.

seit 1993      tätig als freischaffende Künstlerin

So gelingt Cordula Dobes das Gedrungene, Massive ebenso wie die Grazie einer in die Länge gezogenen schlanken Form, in der Bronze ebenso im Steinguss. Ob Bär, Stier oder Eule - die existentielle Substanz zeigt sich in der wesenhaften Klärung der Form. Die charakteristischen Momente des Verhaltens sind eingegangen ins Sinnhafte der Gattung. Der gratige Wechsel von Konkav und Konvex - alternativ wie simultan - wurde in der europäischen Moderne zuerst von einigen kubistischen Bildhauern exemplifiziert. Der aus Kiew stammende, dort und in Paris geschulte Alexander Archipenko machte mit seiner Idee des Konkaven Anfang der zwanziger Jahre in Berlin Furore, bevor er 1923 in die USA übersiedelte und in New York eine Kunstschule eröffnete. Hans Arp und Henry Moore bevorzugten die Synthese weicherer Formen: massiv bei Arp, bis zu schalenförmigen Hohlkörpern bei Moore. Die Form der gratigen Tierbronzen kleinen Formates erhielt ihren Meister in Ewald Materè.

 

Cordula Dobes glättet die räumlichen und kubischen Elemente ihrer Tier- und Menschenfiguren in der Hervorkehrung mit Mitteln der Bildhauerei. Diese Mittel sind: Volumen, Kubus, Zwischenraum, Fläche und Gewicht.

Erst durch deren Anwendung wird die bildnerische Existenz der Gegenstände evident. Indem Cordula Dobes sich abstrahierend von der Natur zu entfernen scheint, vermag sie sich ihrer zu bemächtigen.

 

Über das Werk von Cordula Dobes – Abhandlung von Reinhart Müller-Mehlis:

Das Erkennen des Volumens ist Grundlage der Bildhauerei, Kubus und Raum ist ihr Thema, das Eine nicht ohne das Andere im gleichgewichtigen Bau einer Figur. Zum Wesen der bildhauerischen Moderne gehört, dass sie ihre Gegenstände in konzentrierter Weise gestaltet. Cordula Dobes versteht das Ineinander von Mulde und Wölbung, von Linie und Fläche, von Hebung und Senkung als einen in deutlicher Klarheit konzipierten Rhythmus, in dem alle Teile den ihnen zukommenden Wert innerhalb des Ganzen als notwendig vorzeigen. Ihre Vorliebe für den schwingenden Wechsel von Konkav und Konvex hat etwas Musikalisches, Melodiöses. Doch im Unterschied zur Musik, die ebenfalls des Raumes bedarf, vermag die Bildhauerei einem Gegenstand eine dreidimensionale Dauer zu verleihen. Es geht nicht um die Darstellung von Einzelheiten, sondern um eine konzentrierte Sicht und Gestaltung, die selbst im kleinen Format eine kraftvolle Monumentalität hervorzubringen vermag. "Eine Figur ist dann monumental", schrieb der Bildhauer Hans Wimmer, „wenn ihre Komposition auch mit dem flüchtigsten Blick zu erfassen ist. Sie muss eindeutig, übersichtlich und einfach sein. Eine komplizierte Komposition ist niemals monumental. Die kleinen Bronzen der Griechen und der Etrusker, und die kleinen Katzen der Ägypter sind monumenal. Monumentalität hat mit dem Meterstab nichts zu tun."

 

Auftragsarbeiten:

1991 Büste des Gründers im Auftrag des Vorstandes der TATRA AG, CZ

2003 Bildhauerische Gestaltung des Logos der Firma Hoffman Group, München

          Projektarbeit Ars in Vita

2004 Brunnen KNOSPE, Bad Reichenhall, Projektarbeit Ars in Vita

          Trinkwasserbrunnen NAUTILUS, Bad Reichenhall, Projektarbeit Ars in Vita

2007 Themenarbeit zur Luftfahrtausstellung - Thema Flug - EADS, Berlin

2014 Brunnen, Kurhaus der Marienschwestern vom Karmel, Aspach/Österreich

          Projektarbeit Ars in Vita

  

Ausstellungen:

1980 Stadtsparkasse Rinteln

1992 Museum der TATRA-Werke, Koprivnice, CZ

1993 Atelier Projekt, München

1994 Johannes Esser INTERIOR , München

          Hotel Walter´s Hof, Kampen/Sylt

          Hoesch & Partner, München

          1995 Kulturzentrum Gasteig, München

          Ausstellung im Rahmen des 5-jährigen Bestehens des Verbands der tschechischen

          Industrie, Prag

          Skulpturen Galerie Binder, Kerpen

1996 Münchner Bank im Rahmen der IHM, München

          Erwin von Kreibig Museum, München

          „Ars Antik“ im Palast Hohenems, Österreich

1997 Boston Consulting Group, München

1998 Gilching bei München

          Schloß Petzow, Potsdam

2000 Galerie „Lakeside Antiques“, Berlin

2001 Galerie „Im Maxhof“, München

2002 Galerie „Ars in Vita“, ArsinVita.de, München

2003 Satelliten Anwendungszentrum Navigation, Weßling

2004 Galerie „Ars in Vita“, Bad Reichenhall

          Kunstmesse Salzburg, Österreich

2005 Hotel „Village“, Kampen/Sylt

          „Hüs bi Hüs“, Keitum/Sylt

2007 EADS, Berlin

2014 Galerie „Ars in Vita“, Ausstellung im Rahmen der Kunst- und Antiquitätenmesse im Postpalast,                  München

2015 Galerie „Ars in Vita“, Ausstellung im Rahmen der Kunst- und Antiquitätenmesse im Postpalast,                  München

2018 Galerie BAIEALEY, Prag, CZ

2019 Knupp Gallery, Prag, CZ

          Kunst & Antiquitätenmesse München im Haus der Kunst, Oktober 2019

2020 ART INNSBRUCK, Januar 2020, Österreich

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